- September 2007
Mit den Medikamenten und den regelmässigen Therapien hat sich mein
Zustand stabilisiert. Ich arbeite wieder zu 100% getreu dem Motto
"Grosse Krieger sterben auf dem Schlachtfeld". Je nach Tagesprogramm
und Stresssituationen geht es mir besser bzw. schlechter. Zudem ist
meine Tagesform sehr entscheidend. Bei körperlicher Betätigung komme
ich immer noch schnell an meine Grenzen.
- November 2007
Ich mache zwar nur noch kleine Fortschritte aber es geht immerhin noch
vorwärts. Jedoch muss ich mir da und dort eingestehen, dass ich gewisse
Aktionen nicht mehr oder nur noch beschränkt ausführen kann, was sehr
frustrierend ist.
In letzter Zeit habe ich viel über meine Zukunft nachgedacht. Ich frage
mich wohin mich das ganze noch führt. Wie ein Boot ohne Segel treibe
ich auf dem weiten Meer und weiss nicht wohin mich die nächste Welle
bringt.
- Dezember 2007
Im vergangenen Monat habe ich mir erlaubt auch mal wieder mit Kollegen
wegzugehen. Das hat recht gut funktioniert, was mir und auch den Andern
grosse Freude bereitete. Die letzte November-Woche war jedoch sehr schwierig da ich wieder einmal aus
dem Gleichgewicht geraten bin.
Vor allem das Laufen bereitete mir
grosse Mühe und mir fehlte einfach die Kraft. Zum Glück hatte ich
anfangs dieses Monates einen Termin beim Med. Masseur/Kinesiologen. Es
ist einfach erstaunlich - mit einer einfachen Übung konnte ich den
aufgebauten Druck sowie die Dissbalance der linken und rechten
Hirnhälften löschen. Leider konnte ich aber diesen Zustand nicht halten
und die Probleme wurden immer grösser. Mit Schrecken habe ich vor
Weihnachten festgestellt, dass ich die
Medikamente falsch genommen habe. Ich habe irrtümlich die 2 mg
Tabletten für 4 mg gehalten, was zu einer Unterdosierung von täglich 6
mg führte.
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